Bewässerung
Wasser zählt zu den wichtigsten Grundlagen im Gemüsebau. Es begleitet unsere Arbeit jeden Tag – beim Wachsen auf dem Feld ebenso wie bei der Reinigung des frisch geernteten Gemüses und unserer Werkzeuge für die Lebensmittelproduktion. Ohne Wasser gibt es kein gesundes Wachstum und keine sorgfältige Aufbereitung unserer Ernte.
Zum Bewässern unserer Felder und zum Waschen des Gemüses verwenden wir Wasser in Trinkwasserqualität. Die Bewässerung unserer Tiroler Gemüsefelder erfolgt überwiegend über Rohrberegnung, vereinzelt auch über Tropfbewässerung und meist in den frühen Morgenstunden. Die Häufigkeit der Bewässerung richtet sich nach Jahreszeit, Witterung und dem individuellen Bedarf der jeweiligen Gemüsesorte.
Neben frischem Trinkwasser nutzen wir für die Bewässerung auch jenes Wasser weiter, das zuvor zur Reinigung frisch geernteter Gemüsesorten verwendet wurde. Dieses Wasser kann auf den ersten Blick trüb wirken, weil es natürliche Rückstände aus der Gemüsewäsche enthält. Auf diese Weise bleiben Wasser und natürliche Bestandteile Teil eines verantwortungsvoll genutzten Kreislaufs.
So funktioniert der Ablauf:
Dabei geht es um natürliche Bestandteile, die beim Reinigen des Gemüses anfallen. Das Reinigungswasser besteht im Wesentlichen aus Wasser, Sand und feinen Sedimenten – vereinfacht gesagt aus Erde, die vom Gemüse abgewaschen wird. Es handelt sich dabei nicht um Klärschlamm.
Die abgesetzten Sedimente werden in weiterer Folge als humusreiches Material wieder auf die Felder ausgebracht. Es handelt sich also um natürliche Bestandteile aus dem eigenen Produktionsprozess des Gemüsebaus. Was bei der Reinigung vom Gemüse abgewaschen wird, bleibt damit Teil eines natürlichen Kreislaufs.
Grundsätzlich ist dieses Wasser weitgehend geruchlos. Kommt es dennoch vereinzelt zu Geruch, kann das daran liegen, dass organische Bestandteile bei fehlendem Sauerstoff zu gären beginnen. Solche natürlichen, sogenannten anaeroben Prozesse können im Einzelfall Geruch verursachen.
Den Tiroler Gemüsebauern ist ein sachlicher und fairer Umgang mit landwirtschaftlichen Themen wichtig. Sie arbeiten unter strengen gesetzlichen Vorgaben und erfüllen hohe Auflagen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Natur, Boden und Umweltressourcen ist ein wesentlicher Teil ihrer täglichen Arbeit.
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